Ruzicka wehrt sich gegen Vorwürfe

Donnerstag, 13. September 2007
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Seit 11 Monaten sitzt Aleksander Ruzicka in Untersuchungshaft. Dem Ex-CEO der Mediaagentur Aegis Media wird schwere Untreue vorgeworfen. In einemInterview des Österreichischen Dienstes "Medianet" wehrt sich Ruzicka gegen die Vorwürfe. Ruzicka: "Weder Aegis Media noch Kunden sind geschädigt worden, im Gegenteil: Alle Beteiligten haben davon profitiert." Gegenüber "Medianet" erläutert Ruzicka detailliert und unter Nennung von Namen der Beteiligten ein System von Media-Modellen mittels verschiedener Firmen zur Informationsgewinnung sowie um bei Verhandlungen mit Medien die besten Konditionen für die Aegis Media und ihre Kunden herauszuholen. "Dieses System ist bereits seit den 90er Jahren etabliert und im Laufe der Zeit verfeinert worden. Zu diesem System gehörten unter anderem Kunden-Incentives für "Akquisitions-Verhandlungen" ebenso wie Jagdausflüge, Sommerfeste, Partys und Reisen", so Ruzicka. "Wir haben einen legalen Weg mit Kundengeldern gefunden, wie wir Kundenvorteile und Aegis-Vorteile generieren. Aegis hat inzwischen auch bestätigt, dass es dieses System gab und alle davon wussten. Es kann also keine Rede davon sein, dass fingierte Scheinrechnungen in die Buchhaltung geschleust wurden. Da waren sechs oder sieben Abteilungen involviert. Die Rechnungen sind vom damaligen Finanzchef Andreas Bölte per Hand abgezeichnet worden." stu

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