Rückschlag für den GWA: Ranking kommt nicht zustande

Donnerstag, 12. Februar 2004

Die vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA geplante Rangfolge seiner Mitgliedsfirmen wird es nicht geben. Grund: Einige der großen internationalen Networkagenturen wollen ihre Zahlen nicht melden und führen als Begründung die Restriktionen des Sarbanes Oxley Acts an. Zu ihnen gehören unter anderem die Töchter der IPG-Holding McCann-Erickson, FCB und Lowe, aber auch die Beteiligung Springer & Jacoby. Auch die Omnicom-Agentur TBWA will keine Umsatzzahlen nennen.

Laut GWA-Vize Gerhard Mutter könnten die Networks trotz der strengen Vorgaben ihrer Muttergesellschaften an der Rangfolge teilnehmen. Dies habe der GWA Ende vorigen Jahres mit den Agenturen und deren Holdings abgeklärt. "Ich bin sehr enttäuscht, dass das Ranking nicht zustande kommt", so Mutter. Lowe-Chef Klaus Flettner ist über den Verband so verstimmt, dass er in dieser Woche über den Austritt seiner Gruppe aus dem GWA entscheiden will. mam
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