"Remix Bottle": Coca-Cola und Ogilvy setzen auf Sounds aus der Flasche

Freitag, 19. April 2013
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Da staunte wohl auch der Getränke-Riese Coca-Cola nicht schlecht, als er von der "Sound Bottle" eines japanischen Studenten Wind bekam, über die HORIZONT.NET bereits im Januar berichtete. Anders ist es kaum zu erklären, dass der Konzern den DJ Jun Fujiwara für eine Kampagne unter Vertrag genommen hat. Sein Auftrag: Coke-Flaschen in echte Soundmaschinen verwandeln.

Die geniale Idee des japanischen Musikers und Erfinders beruht auf einer eigens ausgetüftelten Technik, mit deren Hilfe Alltagsgeräusche über eine Flaschenöffnung aufgenommen und anschließend durch eine Software in der Flasche zusammengemixt werden. Nach Wiederöffnung des Verschlusses ertönt ein eigener, ganz neuer Soundtrack.

Das Endergebnis überzeugt. Nicht umsonst wurde Fujiwara für seine Arbeit bereits mit Preisen ausgezeichnet. Auf dem Youtube-Kanal der "Coke Remix Bottle" können sich User neben dem rund zweiminütigen Haupt-Spot weitere Remix-Clips ansehen, in denen der japanische DJ verschiedene Alltagssituationen im Kampfsport-Training, Friseursalon oder Sushi-Restaurant eingefangen hat.



Umgesetzt wurde das "Social Music Project" in Zusammenarbeit mit Ogilvy, Singapur, unter der Leitung von Chief Creative Officer Eugene Chong.

Es ist nicht das erste Mal, dass Coca-Cola ausgeprägtes Musikbewusstsein beweist. Für die Olympia-Kampagne 2012 engagierte der Getränkekonzern den britischen Produzenten Mark Ronson, um mit den natürlichen Sounds verschiedener Athleten einen Werbesong zu realisieren. tt



Für Mobil-Nutzer:
Link zum Youtube-Video:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=fBJ3b2eUTlU
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