Reklamefilmpreis feiert Premiere / Fulminantes Ergebnis für Heimat

Montag, 26. November 2012
Die Gala des neuen Awards fand im Schauspiel Frankfurt statt (Foto: A. Paul Englert/Schauspiel)
Die Gala des neuen Awards fand im Schauspiel Frankfurt statt (Foto: A. Paul Englert/Schauspiel)

Am Samstagabend wurde im Schauspiel Frankfurt der erste Reklamefilmpreis vergeben. Während sich die Producer-Branche im November hier bisher zum VDW Award und zuletzt zum Deutschen Werbefilmpreis getroffen hatte, fand das Event dieses Jahr zum ersten Mal unter dem Label Reklamefilmpreis statt. Name und Ausrichter sind neu - unter den Preisträgern aber befinden sich nur bekannte Namen. Allen voran die Berliner Agentur Heimat, die zusammen mit den Produktionsfirmen Trigger Happy und Stink insgesamt sechs Trophäen absahnte.
Preise gab es in der Königsdisziplin "Bester Reklamefilm" für "Jede Veränderung braucht einen Anfang" (Kunde: Hornbach, Produktion: Trigger Happy, Regie: Pep Bosch) sowie in den Sparten Set Design (Marco Bittner Rosser) und Styling (Charlotte Chadwick) für denselben Spot. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Trigger Happy entstand ein Viral für Adidas miCoach, dessen Cast (Heiner Brand und Judith Rauschtenberger) der Jury eine Medaille wert war. Außerdem geht die Erfolgsserie mit dem Kunden Hornbach weiter in Form von Preisen für die Spots "Festival" (Kategorie Visuelle Effekte: Stephane Allender) und "Symphonie" (Kategorie Sound Design: Viktor Ekrt).

Die Produktionsfirma Stink sicherte sich zudem Auszeichnungen mit "Facelift" von BBDO Proximity für Daimler (Kategorie Maske: Servullo Mendez) und "The Switch" von TBWA/Neboko für Heineken (Kategorie Bester Internationaler Reklamefilm, Regie: Martin Krejci). Eine Doppelmedaille gab es für Scholz & Friends mit Partizan für den Spot "Das" im Auftrag des Deutschen Handwerkskammertags in den Kategorien Schnitt (Nils Landmark) und Musik (Fritz Rating und Nils Zuiderhoek u.a.).

Weitere Preisträger sind DDB Tribal und Mr Bob Films mit "Don't make up and drive" für Volkswagen (Kategorie Script: Valerie von Meiss, Nils Hasenborg u.a.), Kolle Rebbe und Sehsucht mit "Mut ist" für Misereor (Kategorie Animation/Zeichentrick: Mate Steinforth, Helge Kiehl, Christian Zschunke u.a.), Ogilvy und Jo Schmid mit "Einfach nur Kind" für Jako-o (Kategorie Kamera: Martin Schmid) und Midttrafik Communication, Thomas Falkenberg und M2 Film mit "The Bus" für Midttrafik (Kategorie Regie: Marc R. Wilkins). Den besten Hochschulreklamefilm steuerten Denis Parchow, Stephan Burchardt, Lydia Lohse und Nico Kreisi: "Don't be afraid of the dark" für Steiff. jf

Alle Gewinnerfilme gibt es auf den folgenden Seiten

Visuelle Effekte / Sound Design



Bester Reklamefilm / Cast



Script / Maske



Animation und Zeichentrick / Kamera



Regie / Musik und Schnitt



Bester Internationaler Reklamefilm / Hochschulreklamefilm

 



Meist gelesen
stats