Red Rabbit macht ohne Leo Burnett weiter

Donnerstag, 01. April 2004

Die Zusammenarbeit zwischen Red Rabbit und der Publicis-Tochter Michael Conrad & Leo Burnett (MC&LB) ist beendet. Rund zwei Jahre nach Beginn der Liaison machen die Gründer der Hamburger Agentur nun auf eigene Faust weiter. Spekulationen von Anfang dieses Jahres, die Firma werde aufgelöst, sind damit gegenstandslos. Grund für die Trennung war laut Red-Rabbit-Gründer Jochen Matzer die Entscheidung der Publicis-Holding: "One agency in one country." Damit sei klar gewesen, dass in Zukunft nur MC&LB Unterstützung finden würde.

Matzer und seine Gründerkollegen Dietlinde Paetzelt und Dominik Monheim übernehmen nun alle Anteile, die der Minderheitsgesellschafter Leo Burnett bis dato besaß. Eva Jung, die ebenfalls zum Gründungsquartett von Red Rabbit gehört, nimmt wie Matzer betont "einvernehmlich eine Auszeit" und steigt aus. Ein neuer Textchef sei aber bereits gefunden, der Mitte des Jahres den Platz von Jung einnehmen wird. ejej

Weitere Einzelheiten zur Zukunft von Red Rabbit gibt es in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT
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