Räuberische Erpressung: Wie man mit krimineller Energie seinen Traumjob findet

Mittwoch, 07. März 2012
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Nur die Harten kommen in den Garten! Alle, die "irgendwas mit Werbung" machen wollen, werden relativ früh herausfinden, dass es ganz schön schwer ist, hier einen gutbezahlten Job zu bekommen. Die schnöde Bewerbungsmappe reisst - gerade in der Kreativbranche - keinen mehr vom Hocker. Nein, dass sogar etwas kriminelle Energie helfen kann, um an den Traumjob zu kommen, beweist ein pfiffiges Nachwuchs-Duo aus Australien. Die beiden Jungkreativen Andrew Grinter und Lee Spencer-Michaelsen aus Melbourne haben sich auf eine Shoppingtour im Web begeben und URLs gekauft, die den Namen von Kreativgrößen australischer Werbeagenturen beinhalten. Anschließend haben sie aus bunten Buchstaben Erpresserbriefe zusammengesetzt, auf der lediglich die jeweilige Internetadresse stand, und diese an die Agenturchefs verschickt. Riefen diese dann die Seite auf, wurden sie mit der simplen Forderung konfrontiert: ein Vorstellungsgespräch. Ansonsten passiere Schlimmes mit der Webpräsenz. Aber: "Keine Cops!"

Um ihren Auftritt rund zu machen, erschienen Grinter und Spencer-Michaelsen mit schwarzen Sturmmasken und versteckter Kamera bei Agenturen wie WhybinTBWA, DDB und Clemenger BBDO Melbourne. Die Aktion war von Erfolg gekrönt. Mittlerweile gehören beide zum Kreativteam der Ogilvy-One-Agentur DT Digital. jm
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