Radio Lions: Deutschland steigert Shortlist-Ausbeute / Grabarz & Partner am erfolgreichsten

Montag, 20. Juni 2011
Die Mitglieder der Radio-Jury
Die Mitglieder der Radio-Jury

Gute Nachrichten von der Wettbewerbskategorie Radio: Nach zehn Shortlistplätzen im vergangenen Jahr können sich die deutschen Agenturen nun über 13 Nominierungen freuen.  Auf das Niveau von 2009 mit 27 Platzierungen kommt dieses Ergebnis allerdings bei weitem nicht heran. Das aktuelle Ergebnis ist umso positiver zu bewerten, als dass Deutschland seine Einreichungen im Vergleich zu 2010 von 102 auf 82 Radio-Spots heruntergefahren hat. Damit kommen die hiesigen Kreativen auf eine Quote von 15,9 Prozent (2010: 9,8 Prozent). Der aussichtsreichste Teilnehmer aus Deutschland ist Grabarz & Partner, der mit fünf Spots der Kampagne "Music Lessons" für die Modern Music School nominiert ist. Dahinter folgen Jung von Matt mit drei Shortlistplätzen (Kunden: Noah und International Society for Human Rights) und Kemper Trautmann mit zwei Platzierungen (Kunde: Beate Uhse TV). Je einmal vertreten sind DDB Tribal (Kunde: Volkswagen), Lukas Lindemann Rosinski (Kunde: Daimler) und Y&R Berlin (Kunde: LG) mit je einem Platz auf der Shortlist

Insgesamt stehen 138 der insgesamt 1363 eingereichten Arbeiten in der Finalrunde. Das entspricht einer Quote von 10,1 Prozent. Im Vorjahr waren es 14,4 Prozent. Im Länderranking liegt Deutschland auf dem zweiten Rang. Souverän angeführt wird die Shortlist von Südafrika mit 38 platzierten Spots. Auch hier gilt: Unter den nominierten Arbeiten befinden sich auch Kampagnen, die bei der Löwenvergabe zusammengefasst werden. jm
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