Rabobank: Lukas Lindemann Rosinski macht's auf Holländisch

Mittwoch, 11. Juli 2012
Lukas Lindemann Rosinksi lässt die Holländer frei
Lukas Lindemann Rosinksi lässt die Holländer frei


Die niederländische Rabobank steuert auf den deutschen Markt zu und will sich für Privatkunden öffnen. Lukas Lindemann Rosinski hat für den Launch einen "käsigen" Spot entwickelt. Der 30-Sekünder (Produktion: Element E, Regie: Alex Feil, Musik: Supreme Music), der ab kommendem Montag im TV zu sehen sein wird, nimmt das Herkunftsland der Rabobank auf die Schippe. Zu sehen ist eine ganze Horde von Mitarbeitern - offensichtlich niederländischer Herkunft. Statt wie so viele andere Finanzdienstleister Authentizität vorzugaukeln, spielen die Macher der Rabobank-Kampagne gekonnt mit kulturellen Klischees. Da rollt eine Bankfiliale in Form eines Wohnwagens über das flache Land, die Protagonisten sind alle blond und tragen Hosenträger und auf ihren Bildschirmen flackern Gouda-förmige Diagramme. "Von distanzerzeugenden absenderorientierten Bankerattitüden halten wir nicht viel", erklärt Matthias Trusheim, Marketing-Chef der genossenschaftlichen Rabobank. "Wir sind menschlich und locker im Ton, aber trotzdem seriös und überzeugend in unseren Angeboten", so sein Versprechen. Am deutschen Markt interessiert Trusheim vor allem das Spannungsfeld zwischen der noch nicht vorhandenen Markenbekanntheit seiner Bank, dem deutschen Sparmarkt und der Bankenkrise.

In den Niederlanden besetzt die Rabobank Unternehmensangaben zufolge 40 Prozent des Markts. Der Deutschlandstart des Finanzinstituts wird neben der Kreativkampagne auch von PR-Maßnahmen begleitet, verantwortlich dafür ist A&B One in Frankfurt. Der achtstellige Mediaetat liegt wie bereits berichtet bei Zenith. Deren Schwesteragentur Performics kümmert sich darüber hinaus und Spezialaufgaben im Bereich Performance Marketing. jf
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