Publicis verbucht Umsatzsprung von knapp 11 Prozent / Erholung in Deutschland

Dienstag, 26. April 2011
Publicis-CEO Maurice Lévy
Publicis-CEO Maurice Lévy

Der französische Werbekonzern Publicis hat seine Erwartungen für das 1. Quartal 2011 übertroffen. Ging man bislang von einem organischen Wachstum von 5,2 Prozent aus, so konnte CEO Maurice Lévy nun ein Plus von 6,5 Prozent bekannt geben. Den Umsatz hat die Holding um 10,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro nach oben geschraubt. Die positiven Zahlen führt Lévy vor allem auf Investitionen im Bereich Digital sowie in Schwellenländer zurück. Hier hat Publicis 48,3 Prozent seines Umsatzes generiert, die Sparte Media ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 19 Prozent gleichgeblieben. Mit 32 Prozent leicht zurückgegangen ist der Umsatz mit Werbung (1. Quartal 2010: 34 Prozent).

In den beiden Hauptmärkten USA und Europa hat die Gruppe, zu der die Werbenetzwerke Publicis Worldwide, Leo Burnett und Saatchi & Saatchi sowie die Media- und Digital-Dachgesellschaft Vivaki gehören, um 9,2 Prozent (632 Millionen Euro) beziehungsweise 10,8 Prozent (409 Millionen Euro) zugelegt. Vor allem in Frankreich (8,2 Prozent) konnte Publicis punkten. In Deutschland befände man sich mit einem zweistelligen Plus wieder auf dem Wachstumspfad, so der Konzern. In Asien/Pazifik liegt der Zuwachs bei 13 Prozent (148 Millionen Euro), in Lateinamerika bei 23,6 Prozent (68 Millionen Euro) und in Afrika/Mittlerer Osten bei 3,6 Prozent (29 Millionen Euro).

"Unsere Investitionen in Digital zahlen sich aus. Die Signale, die wir aus den Schwellenländern bekommen, sind besonders ermutigend. Vor allem für China erwarten wir eine Verdoppelung unseres Geschäfts bis 2013", so Levy. jm
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