Publicis trotzt der Finanzkrise

Mittwoch, 29. Oktober 2008
CEO Maurice Lévy erwartet eine Verschlechterung der Zahlen
CEO Maurice Lévy erwartet eine Verschlechterung der Zahlen

Das internationale Agenturnetzwerk Publicis Groupe hat trotz weltweiter Finanzkrise seinen Umsatz im dritten Quartal erneut gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich im Vorjahresvergleich währungsbereinigt um 5,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das organische Wachstum betrug 3,9 Prozent. Dadurch ergibt sich für die ersten neun Monate des Jahres ein organisches Wachstum von 4,9 Prozent und ein Umsatzplus von 6,8 Prozent.

Am stärksten legte Publicis in Nordamerika zu, wo sich die Umsätze im dritten Quartal um 8,8 Prozent auf 481 Millionen Euro erhöhten. Es folgen Afrika und Nahost (plus 5,9 Prozent), Asien-Pazifik (plus 4,8 Prozent) und Europa (plus 2,2 Prozent). In Lateinamerika gingen die Erlöse dagegen um 1,7 Prozent zurück.

Für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2009 erwartet CEO Maurice Lévy eine Verschlechterung der Zahlen, ohne dabei nähere Angaben zu machen. Ziel sei es, den Marktanteil bei klassischen Kreativagenturen zu erhöhen. Außerdem soll die Agenturgruppe ihre Führungsposition im digitalen Marketing ausbauen. Ferner kündigte der Franzose eine stramme Kostenkontrolle an, um die bisherigen Margen halten zu können. brö
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