Publicis löst Tochterfirmen am Standort Frankfurt auf

Donnerstag, 06. Mai 2004

Die Frankfurter Agentur Publicis setzt ihren Umbauprozess fort. Geplant ist, die einzelnen Tochterfirmen für die unterschiedlichen Disziplinen aufzulösen und in eine gemeinsame Großagentur zu überführen. Damit will CEO Markus Starke dem „holistischen“ Prinzip, das sich Publicis weltweit auf die Fahnen geschrieben hat, noch stärker Rechnung tragen. Disziplinübergreifende Teams wurden bereits von Starkes Vorgänger Harald Adam eingeführt. Mit der Etablierung einer Gesamtorganisation mit entsprechender Managementstruktur, Erfolgsrechnung und Anreizsystem soll offenbar das bislang relativ undeutliche Profil der Agentur geschärft werden.

Zum Führungsteam gehören neben Starke künftig die bisherige New-Business-Direktorin Barabara Lutz und Volker Selle, bislang Managing Partner bei Publicis Dialog. Beide gehörten zuletzt schon dem Frankfurter Board an. Nach dem Ausstieg von CCO Michael Boebel wird die Kreation künftig von drei Creative Concept Leaders geführt. Dazu gehört neben Timm Haenitsch und Ljubomir Stoimenoff seit kurzem auch die Ex-Saatchi-Kreative Claudia Willvonseder. Sie verantwortet als Nachfolgerin von Thilo von Büren die Kreation für den Großkunden Renault. mam
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