Publicis-Gruppe wächst erneut um 16,6 Prozent

Dienstag, 23. Januar 2001

Mit einer glänzenden Bilanz verabschiedet sich Publicis-Chef Georg Baums aus dem Amt. Der Aufwärtstrend der Agenturgruppe setzte sich im Jahr 2000 fort. Mit einem Wachstum von 16,6 Prozent erzielte das Unternehmen eine fast identische Wachstumsrate wie im Jahr 1999. Damals war Publicis auf genau 17 Prozent gekommen.

Die Publicis-Gruppe erreichte im Jahr 2000 ein Billingvolumen von 1,73 Milliarden Mark. Das entspricht einem Gross Income von 259,3 Millionen Mark. Davon entfielen auf die Agenturen 133,8 Millionen Mark, auf Publicis MCD in München und Erlangen 63 Millionen Mark und auf die BMZ/FCA-Gruppe 62,5 Millionen Mark. Der Höhenflug der Publicis-Gruppe ist vor allem auf organisches Wachstum zurückzuführen. Lediglich ein Viertel der Zuwächse gehen auf das Konto der Agentur Boebel/Adam, die im Januar 2001 mit Publicis fusionierte.

Die dynamischste Entwicklung konnten auch im vergangenen Jahr wieder die Spezialagenturen verzeichnen. More Sales kam auf ein Plus von 51 Prozent, Publicis Dialog auf 44,5 Prozent und Publicis Networks steigerte sich um 36,4 Prozent. Der neue CEO Walter van der Mee will den eingeschlagenen Expansionskurs weiter fortsetzen. Für das Jahr 2001 strebt er erneut zweistellige Zuwachsraten an. Im Jahr 2002 will er Publicis sogar zu einem Umsatz von einer Milliarde Euro führen. Wichtige Impulse für die künftige Entwicklung des Unternehmens verspricht er sich von der Gründung der Publicis Sasserath Brand Consultancy in Berlin und Frankfurt, die für Mai dieses Jahres geplant ist. Dort sollen in Zusammenarbeit mit den Publicis-Agenturen Marketingstrategien entwickelt werden.
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