Publicis Deutschland verbucht 2002 ein Minus von 7,8 Prozent

Montag, 10. Februar 2003

Mit einem Minus von 7, 8 Prozent hat die Publicis Gruppe Deutschland das Geschäftsjahr 2002 abgeschlossen. "Die Income-Entwicklung kam für uns nicht überraschend", erläuterte Walter van der Mee, CEO und Regional Chairman Deutschland, bei der Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Denn durch Kürzungen bei bestehenden Budgets habe die Agentur einen Income-Rückgang von rund 15 Prozent hinnehmen müssen. Gemildert wurde das Ergebnis allein durch ein gutes Neugeschäft. Wesentlich Anteil daran hatten die Procter & Gamble-Etats von Tempo, Bounty, Charmin und Wick, die nach der Auflösung der Agenturgruppe D' Arcy an die Agentur fielen. Weitere Neukunden im Portfolio sind Combibloc, Vobis, Berliner Sparkasse, Stihl und Deutsche Post.

In absoluten Zahlen lag das Gross Income der Publicis Gruppe Deutschland 2002 bei 125, 4 Millionen Euro (2001: 135, 9 Millionen Euro). Darin subsummiert sind die Ergebnisse sämtlicher Publicis-Agenturen, BMZ + More sowie der Mediaagenturen Zenith Optimedia und More Media. Die Zahl der Beschäftigten ging um 10, 1 Prozent auf 973 Mitarbeiter zurück. In diesem Jahr rechnet van der Mee mit einem moderaten Wachstum. Dafür spreche die neue Aufstellung der Standorte Frankfurt und Hamburg, das mit Siemens gegründete Unternehmen Publicis Relationship sowie der Aufbau der Publicis Health & Care Gruppe. Zudem werde sich der Gewinn der P&G-Etats positiv auf die Income-Entwicklung auswirken.
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