Procter & Gamble testet erfolgsbezogene Agenturvergütung

Montag, 16. November 1998

Mit Beginn des neuen Jahres will Procter & Gamble ein erfolgsbezogenes Agentur-Vergütungsmodell einführen. Damit schwenkt einer der letzten großen Werbungtreibenden, der noch an der traditionellenAgenturprovosion festgehalten hat, auf neuen Kurs um: Laut American Association of Advertising Agencies werden nur noch 35 Prozent der US-Agenturen auf Basis der betreuten Billings bezahlt - 26 Prozent weniger als noch 1994. Zunächst soll die Regelung lediglich für sieben der insgesamt über 300 Marken gelten. Um welche Marken es sich dabei handelt, verrät Procter bislang noch nicht. Nur, daß der Test bei jeder der sieben Hauptagenturen laufen soll: bei Grey Advertising, Jordan McGrath Case& Partners, Leo Burnett, Euro RSCG, Saatchi & Saatchi, D”Arcy Masius Benton & Bowles und N.W. Ayer. Wenn das "Pay for Results"-System den Test besteht, ist bereits innerhalb des nächsten Jahres mitder Einführung für alle P&G-Marken zu rechnen.
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