Premiere-Pitch: Heye Group löst DDB ab

Donnerstag, 30. April 2009
Heye-Chef Jason Lusty kann sich über Premiere freuen
Heye-Chef Jason Lusty kann sich über Premiere freuen

Die Heye Group in Unterhaching hat den Pitch um den Etat von Premiere gewonnen. Das Nachsehen im Finale hatte BBDO Düsseldorf. Der bisherige Etathalter DDB sowie die Agentur TBWA waren bereits zuvor ausgeschieden. Alle Teilnehmer gehören zur US-Werbeholding Omnicom. Auftraggeber Premiere will die Entscheidung bislang nicht bestätigen. Man könne noch nichts sagen, erklärt ein Sprecher des Münchner Pay-TV-Senders. Weniger zugeknöpft gibt sich dagegen Finalteilnehmer BBDO. CEO Anton Hildmann teilte gestern bei der Jahrespressekonferenz der Gruppe mit, dass man den Premiere-Etat nicht gewonnen habe. Gleichzeitig gratulierte er Heye.

Für die von CEO Jason Lusty geführte Agentur, die wie der bisherige Etathalter DDB in Deutschland unter dem Dach der Doyle Dane Bernbach Group operiert, ist der Gewinn ein großer Erfolg. Das Brutto-Mediavolumen, das Premiere im 2. Halbjahr 2009 investieren will, liegt dem Vernehmen nach bei rund 40 Millionen Euro. Auch um den Mediaetat wurde gepitcht. Nach HORIZONT-Informationen hat sich OMD durchgesetzt. Bisheriger Etathalter war Carat. mam
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