PR-Trendmonitor: Strategien fehlen oft

Donnerstag, 01. März 2007
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Führungskraft Hamburg


Der jüngste PR-Trendmonitor bringt erneut die widersprüchliche Einschätzung der Entwicklung im PR-Geschäft zum Ausdruck: Fach- und Führungskräfte aus den PR-Agenturen sind weit optimistischer als ihre Kollegen in den Unternehmens-Pressestellen. Das haben die Befragungen von News Aktuell und Faktenkontor in Hamburg auch dieses Jahr wieder ergeben. Besonders PR-Agenturen mit 11 bis 50 Mitarbeitern sind demnach positiv gestimmt. Hier erwarten knapp 72 Prozent Zuwächse der Honorarumsätze. Die Pressestellen der Unternehmen rechnen zum größten Teil mit gleichbleibenden Budgets. Dort macht den Agenturen vor allem der Handel Hoffnungen auf Aufträge. 35 Prozent der Handelsunternehmen kündigen eine Steigerung des PR-Budgets an.

Weitgehend einig sind sich Agenturen und Auftraggeber darin, dass in den Unternehmen häufig ausgereifte PR-Strategien fehlen. Ein Fünftel der Pressestellen räumen dies ein und 11 Prozent der Agenturen können bei ihren Kunden keine überzeugende Strategie erkennen. Dort, wo sie formuliert wurde, scheitert die Umsetzung oft unter dem Zeitdruck im Tagesgeschäft. si

Chart: Prognosen für die PR-Budgets 2007
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