PR-Trendmonitor: Ausgaben steigen 2006

Donnerstag, 02. März 2006
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Honorarumsatz Hamburg


Nachdem die Agenturen bereits seit mehr als einem Jahr von wachsenden Honorarumsätzen berichten, steigen nun auch die Ausgaben für Public Relations (PR) in vielen deutschen Unternehmen wieder. Bei rund 24 Prozent der Auftraggeber sind die diesjährigen Budgets für Öffentlichkeitsarbeit höher veranschlagt als im Vorjahr. Das sind einige der Ergebnisse des PR-Trendmonitors, den die DPA-Tochter News Aktuell gemeinsam mit dem Mummert-Ableger Faktenkontor, beide Hamburg, erhoben hat. Die Internetbefragung wurde vom 31. Januar bis 13. Februar unter 2800 Entscheidern in PR-Agenturen und Unternehmenspressestellen durchgeführt.

Der größte Teil der Agenturvertreter blickt sehr optimistisch in die Zukunft: So rechnet jeder zweite mit spürbaren Zuwächsen bei den Honorarumsätzen. Mehr als ein Drittel geht von gleich bleibendem Gross Income aus. Ein Minus erwarten nur 4,5 Prozent.

Der leichte Aufschwung in den Pressestellen konzentriert sich vorwiegend auf das produzierende Gewerbe und den Handel sowie auf Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Die Budgets in Dienstleistungsunternehmen sind dagegen weiter stagnierend. Zudem sind es besonders kleinere und mittlere Unternehmen, die vorhaben, mehr zu investieren. Bei über 20 Prozent der großen Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten schrumpfen die Etats sogar. Zurückhaltung üben vor allem die ganz Großen mit mehr als 5000 Mitarbeitern: Hier steigern nur 7,5 Prozent ihre PR-Budgets um mehr als 10 Prozent. Dagegen planen rund 8 Prozent, ihren Etat um mehr als 10 Prozent zu kürzen. ems



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