PR-Dachverband verabschiedet Charta und ernennt neuen Präsidenten

Dienstag, 04. November 2003

Das Präsidium des internationalen PR-Dachverbands ICCO (International Communications Consultancy Organisation) hat eine neue Charta verabschiedet. Die Charta von Stockholm verpflichtet die weltweit 850 Mitglieder auf bestimmte ethische Richtlinien zu Aspekten wie Objektivität der Beratung, Gesellschaft, Vertraulichkeit, Integrität von Informationen sowie Führungs- und Geschäftsstrategien. Entwickelt wurde sie nach einer grundlegenden Revision von einem internationalen Komitee unter der Leitung des schwedischen Agenturverbands in Stockholm - daher ihr Name.

Die Leitlinien lösen die bislang gültige Charta von Rom ab, die 1986 als Gründungsdokument der ICCO verabschiedet wurde. "Die neue Charta ist ein praxisnahes Instrument. Sie passt zu den aktuellen Branchen-Anforderungen und dem Umfeld, in dem die PR-Agenturen heute agieren", sagt Bodo Bimboese, der für die deutsche Gesellschaft Public Relations Agenturen GPRA an der Überarbeitung mitgewirkt hat. Die ICCO hat zudem einen neuen Präsidenten ernannt: Carlos Lareau, 48, tritt die Nachfolge von David Drobis, CEO und Managing Director bei Ketchum in New York, an. Lareau ist hauptberuflich als Geschäftsführer bei Burson-Marsteller für den Bereich Zentraleuropa zuständig und außerdem Mitglied des Gesamtvorstands. ems
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