PR-Branche sortiert sich neu

Donnerstag, 19. April 2001
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Ranking Weber Shandwick Moritz Hunzinger Rupert Ahrens


Viel Bewegung hat es unter den Top 10 im Ranking der 30 größten PR-Agenturen gegeben, auch wenn Kohtes Klewes Platz 1 behaupten konnte. Kohtes Klewes vor Trimedia und Weber Shandwick lautet die neue Rangordnung. Damit machte Trimedia einen Platz gut, Weber Shandwick rückte gleich um drei Plätze vor. Moritz Hunzinger musste als einziger unter den Top 10 Einbußen hinnehmen und rutscht von Rang 2 auf Rang 9.

Die Bilanz der Agenturen ist eindrucksvoll: Im Schnitt legten die 30 größten PR-Agenturen um 29,4 Prozent zu und bescherten der Branche ein weiteres Rekordjahr. Und ein Ende des Booms scheint nicht in Sicht. Die GPRA erwartet auch für dieses Jahr satte 20 Prozent Zuwachs. GPRA-Chef Rupert Ahrens rechnet mit guten Geschäften, obwohl die Konjunktur 2001 deutlich schwächer ausfällt als noch vor einem Jahr. "Wir sind nicht so konjunkturabhängig wie die klassischen Werbeagenturen", begründet Ahrens seinen Optimismus. Generell sieht er, dass die Unternehmen der PR eine steigende Bedeutung zumessen. So manche Unternehmen verlagern sogar ihre Budgets von der klassischen Werbung hin zu PR.

Dementsprechend zuversichtlich fällt die Prognose der Agenturen aus. Sie schließen sich zwar nicht der mutigen 20-Prozent-Prognose von Rupert Ahrens an, doch zweistelliges Wachstum ist fast überall fest eingeplant. Investor-Relations und Healthcare sind dabei zwei Bereiche, in denen sie noch beachtliches Wachstumspotenzial vermuten.
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