Omnicom büßt in der Euro-Zone erneut Umsatz ein

Donnerstag, 18. Oktober 2012
Omnicom-Chef John Wren
Omnicom-Chef John Wren

Die US-Werbeholding Omnicom muss auch im 3. Quartal Umsatzverluste in der Euro-Zone hinnehmen. Der um Währungseffekte und Zukäufe bereinigte Rückgang liegt bei 1,8 Prozent. Dabei dürfte es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Märkten geben. Mehr als problematisch ist die Situation weiterhin in vielen südeuropäischen Staaten, während andere Länder wie zum Beispiel Deutschland einigermaßen stabil da stehen dürften. Insgesamt erzielte Omnicom im 3. Quartal ein Umsatzplus von 0,8 Prozent auf 3,41 Milliarden US-Dollar (2,6 Milliarden Euro). In den USA betrug der Zuwachs 3,2 Prozent, in allen sonstigen Märkten ergab sich zusammengenommen ein Minus von 1,7 Prozent. Der Nettogewinn lag mit 204 Millionen Dollar auf Vorjahresniveau. Für den Zeitraum Januar bis September ergibt sich ein Umsatzplus von 2,5 Prozent auf 10,27 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg in dieser Periode um 1,5 Prozent auf 691 Millionen Dollar.

Omnicom erzielt etwas mehr als die Hälfte seiner Umsätze in den USA. In der Euro-Zone fallen 15,5 Prozent der Umsätze an, in Großbritannien 9,2. Der Rest entfällt auf Asien und sonstige internationale Märkte. Rund 47 Prozent der Umsätze kommen aus dem Bereich Werbung. Zu der von CEO John Wren geführten Holding gehören Werbeagenturnetzwerke wie BBDO, DDB und TBWA sowie die Mediaagentuen OMD und PHD. hor    
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