Omnicom: Umsatz und Gewinn brechen ein

Freitag, 24. Juli 2009
Die Krise macht Omnicom zu schaffen
Die Krise macht Omnicom zu schaffen
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Die weltweite Wirtschafts- und Werbekrise macht auch der Omnicom Group schwer zu schaffen. Im zweiten Quartal muss der Werbekonzern deutliche Rückgänge bei Gewinn und Umsatz verkraften. Die Holding, zu der Kreativschmieden wie BBDO, TBWA und DDB sowie die Mediaagenturen OMD und PHD gehören, erwirtschaftete im der Zeit von April bis Juni 2009 einen Gewinn von 233,4 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Omnicom noch 307 Millionen Dollar verdient. Der Umsatz fiel ebenfalls deutlich um 17 Prozent auf 2,87 Milliarden Dollar. Im 2. Quartal 2008 hatte der Konzern noch einen Umsatz von knapp 3,5 Milliarden Dollar erzielt. Die Bilanz für das 1. Halbjahr 2009 sieht nicht besser aus. So sank der Nettogewinn um knapp 23 Prozent auf 398 Millionen Dollar. Der globale Umsatz ging um knapp 16 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar zurück.

Begründet wird die schlechte Geschäftsentwicklung unter anderem mit der Krise der Autobauer. Die Pleite des Großkunden Chrysler hat dazu beigetragen, dass die Umsätze im Bereich Automotive um 30 Prozent einbrachen. Auch die Segmente Recruitment sowie Events und Sportmarketing brachen deutlich ein. mas
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