Omnicom: Umsatz und Gewinn brechen ein

Dienstag, 28. April 2009

Die weltweite Wirtschaftskrise hat Omnicom voll erwischt. Die weltgrößte Werbe-Holding, zu der in Deutschland bekannte Agenturmarken wie BBDO, DDB, TBWA, Fleishman-Hillard, Proximity und Porter Novelli gehören, vermeldet für das erste Quartal 2009 einen Rückgang des Nettogewinns auf 164,5 Millionen US-Dollar (125 Millionen Euro) nach 209 Millionen Dollar im Vorjahr. Das entspricht einen Minus von 21,2 Prozent. Die weltweiten Umsätze sanken im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 2,75 Milliarden Dollar (2008: 3,2 Milliarden Dollar). Das internationale Geschäft verschlechterte sich um 21 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar gegenüber 1,53 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Überraschenderweise litt das klassische Werbegeschäft am wenigsten unter den Auswirkungen der Rezession. Die Umsätze des entsprechenden Omnicom-Bereichs gingen um 12 Prozent zurück, während sich das Geschäft mit Customer Relationship Management (CRM) um 13 Prozent reduzierte. Die PR-Sparte schrumpfte um 17 Prozent. Der Holding-Bereich Diversified Agency Services (DAS), in dem Omnicom die Sparten Media, Recruitment Advertising und Health Care bündelt, erlitt sogar einen Umsatzeinbruch von 20 Prozent. Über das Digitalgeschäft macht Omnicom traditionell keine Angaben.

Finanzchef Randall Weisenburger führt die Entwicklung vor allem auf die Konjunkturschwäche der Branchen Recruitment Marketing, Tagezeitungen sowie den Kunden Chrysler zurück. Diese hätten das organische Wachstum um mehr als 30 Prozent reduziert. In der gesamtem US-Wirtschaft hätten sie zu fast 45 Prozent des organischen Rückgangs beigetragen. brö
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