Omnicom: Umsatz und Ertrag der US-Werbeholding wachsen zweistellig

Donnerstag, 20. Oktober 2011
Kein Grund zur Klage: John Wren, President und CEO von Omnicom
Kein Grund zur Klage: John Wren, President und CEO von Omnicom

Traditionell eröffnet die US-Werbeholding Omnicom den Reigen der Quartalsberichte unter den börsennotierten Kommunikationsgruppen. Die aktuellen Zahlen können sich sehen lassen. Die Muttergesellschaft von Networks wie BBDO, DDB und TBWA steigerte den Umsatz im 3. Quartal um fast 13 Prozent auf 3,38 Milliarden US-Dollar (rund 2,45 Milliarden Euro). Im Zeitraum Januar bis September wuchs der Umsatz der Holding um 12 Prozent auf etwa 10 Milliarden Dollar. Den stärksten Zuwachs verbucht Omnicom dabei in Großbritannien, den USA und „Other Markets", den geringsten in der Euro-Zone. Auch beim Ertrag kann die Gruppe deutlich zulegen. Der Nettogewinn für die ersten neun Monate liegt bei 681 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent.

Den Löwenanteil ihrer Umsätze erzielt die Omnicom-Gruppe nach wie vor im Bereich Werbung. Er steht für knapp 45 Prozent der Einnahmen. Dahinter folgt der Bereich CRM, aus dem etwas mehr als ein Drittel der Gelder stammt. In diesen beiden Segmenten fällt auch das Wachstum am stärksten aus. Sie konnten jeweils um fast 8 Prozent zulegen. mam
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