Omnicom-Bilanz: Euro-Zone bleibt das Sorgenkind

Mittwoch, 13. Februar 2013
Omnicom-Chef John Wren
Omnicom-Chef John Wren

Der US-Werbeholding Omnicom macht weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung in der Euro-Zone zu schaffen. Vor allem in Südeuropa bleibt die Situation schwierig. In der Bilanz für das Geschäftsjahr 2012, die der Mutterkonzern von Agenturnetworks wie BBDO, DDB und TBWA am Dienstag vorgelegt hat, weist Omnicom für die Euro-Zone einen Umsatzrückgang von mehr als 10 Prozent aus. Rechnet man Akquisitionen und Währungseffekte heraus, verringert sich das Minus auf knapp 2 Prozent. Der Anteil des Geschäfts in den Euro-Ländern am Gesamtumsatz von Omnicom hat sich um über 2 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent verringert. Weltweit erzielte die Holding 2012 einen Umsatz von 14,2 Milliarden US-Dollar (rund 10,6 Milliraden Euro). Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um fast 5 Prozent auf rund eine Milliarde Dollar. Gut entwickelte sich das Geschäft in den USA, dort legte die Gruppe um 4,5 Prozent zu. In Großbritannien stieg der Umsatz um 1,5 Prozent, in den unter "Rest of World" gebündelten Märkten Lateinamerikas und Asiens um 9 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich CEO John Wren verhalten. Zwar gebe es Anzeichen für eine Stabilisierung der ökonomischen Situation, dennoch bleibe die Lage in einigen Märkten schwierig. Omnicom ist traditionell die erste der großen internationalen Werbeholdings, die ihre Zahlen veröffentlicht. Am Donnerstag dieser Woche folgt Wettbewerber Publicis. mam       
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