Ogilvy-Gruppe hält Ergebnis

Montag, 21. Februar 2005

Die deutsche Ogilvy-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2004 kein nominelles Umsatzwachstum erwirtschaften. Auch beim Betriebsergebnis landete die WPP-Tochter laut Chairman Lothar S. Leonhard auf Vorjahresniveau. 2003 meldete die Gruppe gegenüber dem Vorjahr (Gross Income 2002: 105 Millionen Euro) ein geringes Wachstum bei Umsatz und Ertrag.

Trotz dieser Seitwärtsbewegung zeigt sich Leonhard zufrieden mit dem Ergebnis: "Wir haben unsere Ziele erreicht", so der 62-Jährige. Erfreulich haben sich ihm zufolge vor allem die klassischen Werbeagenturen in Frankfurt und Düsseldorf entwickelt. Zu den Etatgewinnen in diesem Bereich gehören BP, Milka und die Unilever-Marken Brunch und Lätta.

Schwächer verlief dagegen das Geschäft im Dialogmarketing - mit Ausnahme klassischer Kreationsleistungen in diesem Bereich. Die deutsche Ogilvy-Gruppe erwirtschaftet 63 Prozent ihres Umsatzes mit klassischer Werbung, 31 Prozent mit Dialogmarketing. Den Rest tragen Healthcare und sonstige Angebote bei.Mehr als die Hälfte (57 Prozent) des Gross Income setzt Ogilvy mit internationalen Kunden um.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gruppe nicht mit einer durchgreifenden Erholung des Markts. Impulse erhofft sich das Management vor allem durch internationale Aufgaben. Größte Herausforderung bleibt laut Leonhard der Konditionendruck. Deshalb werde "hohe Priorität auf der Produktivität und der weiteren Kostenanpassung liegen", so Leonhard. mam
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