Ogilvy & Mather wächst um 15,6 Prozent

Montag, 21. Februar 2000

Mit einem Plus von 15,6 Prozent konnte die Ogilvy & Mather-Gruppe ihr Billingvolumen auf 984,1 Millionen Mark im Geschäftsjahr 1999 hochschrauben. Der Ertrag vor Steuern stieg um 2,7 Prozent leicht an, bei inzwischen 564 festangestellten Mitarbeitern in der Gruppe erhöhte sich der Pro-Kopf-Umsatz von 1,733 Millionen auf 1,745 Millionen Mark. Der bei den Ogilvy & Mather-Büros in Frankfurt und Düsseldorf angesiedelte Bereich der klassischen Werbung hat absolut gesehen um 3,5 Prozent auf 511,4 Millionen Mark Umsatz zugelegt. Durch das starke Wachstum der anderen O&M-Disziplinen – insbesondere Dialogmarketing und Interactive – verzeichnete die klassische Werbung in Hinblick auf den Gesamtumsatz der deutschen O&M-Gruppe einen Rückgang um 6 Prozentpunkte auf 52 Prozent. Ogilvy One mit den Bereichen Direkt-, Tele- und Database-Marketing sowie Ogilvy Interactive hingegen hat inzwischen einen Anteil von 31 Prozent am O&M-Gesamtumsatz erreicht, der Bereich legte absolut gesehen um 31,8 Prozent auf 304,9 Millionen Mark Umsatz zu. Ausgebaut wurde der Interactive-Bereich durch die Fusion von Ogilvy Interactive mit der Wiesbadener Online-Agentur Concept. Der Wachstumsspitzenreiter in der O&M-Gruppe ist O&M Special mit einem Plus von 39,8 Prozent. Entsprechend nimmt die Sparte Business-to-Business nun 8 Prozent am Gesamtumsatz der Gruppe ein, das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Die Pharma-Agentur Ogilvy Healthcare steigerte den Umsatz um 22,1 Prozent. Bei der Umsatzverteilung nach Branchen gab es eine rückläufige Tendenz im Konsumgüterbereich: Der Bereich hat inzwischen nur noch einen Anteil von 17 Prozent am O&M-Geschäft (im Vorjahr waren es 25 Prozent). 26 Prozent entfallen auf den Gebrauchsgüterbereich, 25 Prozent auf den Finanzbereich, 12 Prozent auf den Pharma-Sektor und 5 Prozent auf die neuen Medien. Trotz großer internationaler Auftraggeber wie Unilever, Kraft Jacobs Suchard und SAP erzielt Ogilvy & Mather inzwischen 72 Prozent des Umsatzes – das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor – mit nationalen Aufgaben.
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