OWM-Studie: Werbeagenturen verdienen weniger

Donnerstag, 23. August 2012
Die durchschnittliche Gewinnspanne liegt bei 13,7 Prozent (zuvor: 15,5 Prozent)
Die durchschnittliche Gewinnspanne liegt bei 13,7 Prozent (zuvor: 15,5 Prozent)
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Honorar Werbeagentur Marge Markenverband


Agenturen beklagen seit Jahren sinkende Honorare und Margen. Nicht selten wird ihnen dabei Jammern auf hohem Niveau unterstellt. Jetzt haben es die Dienstleister schwarz auf weiß, dass ihre Einnahmen in den vergangenen Jahren rückläufig sind – und das aus einer Quelle, die unverdächtig ist, das Lied der Agenturen zu singen. Laut Vergütungsstudie der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), die zusammen mit dem ARC-Institut erhoben wird, haben sich die Auftraggeber im Vergleich zur letzten Studie von 2007 niedrigere Durchschnittssätze (7,7 statt 8,5 Prozent) bei ihrer Werbeagentur gesichert. Auch der mittlere Stundensatz für die meisten Agenturaufgaben ist gesunken. Darüber hinaus liegt die durchschnittliche Gewinnspanne der Agenturen, wo bekannt, mit 13,7 Prozent ebenfalls niedriger als vor fünf Jahren (15,5 Prozent).

Neben anderen interessanten Themen finden sich in der Untersuchung zwei weitere übergreifende Ergebnisse: Bei Werbeagenturen spielt das Provisionsmodell endgültig keine Rolle mehr. Zudem setzen die Auftraggeber verstärkt auf erfolgsabhängige Vergütung, zumindest bei diesen Dienstleistern. Zum ersten Mal sind auch Digitalagenturen gegenstand der Untersuchung. Bei ihnen spielen erfolgsabhängige Vergütungsmodelle erstaunlicherweise eine geringere Rolle. Weitere Infos zur Studie finden Sie hier. mam
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