OWM-Studie: Provisionen für Agenturen spielen kaum noch eine Rolle

Freitag, 14. Dezember 2007

Die Bedeutung der traditionellen Agenturprovision geht immer weiter zurück. Nur noch 9 Prozent der Verträge von Werbungtreibenden mit Werbeagenturen basieren auf Provisionen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), die die Auftraggeberseite nach ihrer Vergütungspraxis gefragt hat. Ein weiteres Ergebnis: 40 Prozent der Verträge entfalten erfolgsabhängige Komponenten, bei Verträgen mit Mediaagenturen trifft dies sogar auf rund 60 Prozent zu. Auf Agenturseite wird schon lange über den Wegfall der traditionellen AE-Provision von 15 Prozent des Schaltvolumens geklagt. Im Frühjahrsmonitor 2007 des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA gaben allerdings noch 14 Prozent der befragten Agenturchefs an, dass bei ihnen 14 Prozent des Umsatzes auf Provisionen entfallen. Der GWA hat zuletzt mehrfach unterstrichen, dass die AE-Provision eine wichtige Funktion als Orientierungspunkt behalte - auch wenn sie in der Praxis immer weniger von Bedeutung sei. mam
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