OMG Monitor 2013: Was die Mediaagenturen für das kommende Jahr erwarten

Donnerstag, 13. September 2012
12 Prozent der OMG-Mitglieder rechnen mit steigenden Spendings
12 Prozent der OMG-Mitglieder rechnen mit steigenden Spendings

Der aktuelle Monitor der Organisation der Mediaagenturen im GWA (OMG) lässt hoffen: im kommenden Jahr rechnet etwas mehr als die Hälfte die OMG-Mitglieder mit gleichbleibenden Netto-Werbeaufwendungen und 12 Prozent sogar mit steigenden Spendings. Nur 29 Prozent der befragten Agenturbosse gehen davon aus, dass sich die Netto-Werbegelder verringern werden.

OMG-Monitor: Wie werden sich 2012 und 2013 die Nettowerbeaufwendungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entwickeln?

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Auf die Einnahmen der Mediaagenturen wird das allerdings keinen Einfluss haben. Alle 17 befragten Verbandsmitglieder schließen sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr rückläufige Umsätze aus. Die überwiegende Mehrheit rechnet im Gegenteil sogar mit steigenden Umsätzen in diesem Jahr (82 Prozent) und 2013 (76 Prozent).

Ihre Prognosen über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind entsprechend: 59 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass sie sich 2013 nicht verändern wird, 12 Prozent sagen, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sogar verbessern werden. 29 Prozent befürchten indes eine Verschlechterung. Das Gros der OMGler von 71 Prozent folgert daraus, dass die Werbekunden im kommenden Jahr eher defensiv im Sinne von Marktanteile halten, in ihrem Wettbewerbsfeld agieren werden.

OMG Monitor: Die Gesamtentwicklung des Werbedrucks für 2013 im Vergleich zum Vorjahr

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Hinsichtlich der Entwicklung der Netto-Werbeaufwendungen, die in die einzelnen Mediengattungen investiert werden, zeichnet der OMG Monitor das bekannte Bild: Online-Angebote werden weiter steigen und die gedruckten Medien weiter verlieren. Außerdem rechnen alle Verbandsmitglieder in den kommenden fünf Jahren damit, dass die zeitversetzte TV-Nutzung über Streaming in der Bevölkerung weiter zunehmen wird ebenso wie die Online-Nutzung insgesamt und die mobile Internetnutzung via Smartphones. Steigende Brutto-Aufwendungen erwarten die befragten Mediaagentur-Bosse 2013 in den Branchen Online-Dienstleistungen und Massen-Medien. ejej
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