Nordpol startet zusammen mit Siller Ableger für mobile Anwendungen

Donnerstag, 17. November 2011
Das Joint-Venture realisierte bereits eine App für Renault
Das Joint-Venture realisierte bereits eine App für Renault
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Die Hamburger Agentur Nordpol baut ihre Kompetenzen im Bereich Mobile und App-Entwicklungen aus und gründet gemeinsam mit Software-Entwickler Siller ein eigenständiges Unternehmen. Mithilfe von I-Pol will Nordpol die Entwicklung und Umsetzung technischer Lösungen für mobile Endgeräte in die eigenen Strukturen integrieren und gleichzeitig eine Schnittstelle zu Social Media und PR schaffen. Mit dem Namen liegen die Gründer vergleichsweise nah dran an den Apple-Produkten wie iPhone und iPad. Über mögliche Auseinandersetzungen mit dem US-Konzern Apple macht man sich bei dennoch Nordpol keine Sorgen. "Wir sehen keinen Grund für Apple, Probleme mit dem Namen der Firma zu haben. Wir treten nicht in Konkurrenz zu Apple und bieten keine vergleichbaren Produkte oder Dienstleistungen an", betont Nordpol-Gründer Mathias Müller-Using. Der Name sei eher als Hinweis auf das Tätigkeitsfeld von I-Pol zu verstehen: Lösungen, die auf Apple- Produkten und anderen mobilen Endgeräten laufen.

I-Pol war ursprünglich als Joint Venture mit dem Heilbronner Software-Entwickler Siller gestartet und wurde vor kurzem in eine eigenständige GmbH umgewandelt. An ihr hält Nordpol die Mehrheit, Siller ist minderheitlich beteiligt. Die Idee für eine geschäftliche Verbindung entstand aus einem persönlichen Kontakt. An der Spitze stehen die Geschäftsführer Mark Siller und Ingo Fritz. Fritz, der in Personalunion die Interactive-Division von Nordpol leitet, soll die Schnittstelle zur kreativ-konzeptionellen Arbeit bilden. "Die Themenfelder Interactive, Bewegtbild und inhaltliche Tiefe waren für Nordpol schon immer von großer Bedeutung. Über die Verzahnung mit höchster technischer Kompetenz werden außergewöhnliche Kreativideen in der Umsetzung zu multidimensionalen Projekten", erläutert Fritz den Ansatz von I-Pol.

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Mehr zum Thema finden Sie in Ausgabe 46/2011, die am 17. November 2011 erscheint.

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beschäftigt der Ableger sechs Mitarbeiter. Sie haben bereits Projekte für Kunden wie Renault, Sony, Deutsche Bank und FC St. Pauli realisiert. Dazu gehören eine Tippspiel-App im Auftrag von Renault Schweiz zur Fußball-WM 2010 in Südafrika, die den Auftakt für die Kooperation von Nordpol und Siller bildete. Weitere Anwendungen für den Autokunden entstanden zum Thema Elektromobilität. Dabei sollten die Nutzer mit den drei Elementen Wasser, Wind und Sonne möglichst viel emissionsfreien Strom für die Betankung der Renault- Elektroautoreihe Z.E. erzeugen. mam
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