Nordpol-Tochter Interpol geht mit Wahl-Soap ins Finale

Freitag, 25. September 2009
Szene aus der Wahlsoap "Zeit der Entscheidung"
Szene aus der Wahlsoap "Zeit der Entscheidung"

Interpol beantwortet die Sonnntagsfrage bereits am Freitag. Zwei Tage vor der Bundestagswahl präsentiert die Berliner Tochter der Kreativagentur Nordpol das Finale der Web-Soap "Zeit der Entscheidung". Die 15-minütige Episode ist der vierte Teil einer interaktiven Serie zur Mobilisierung von Jungwählern. Diese können im Internet abstimmen, welchen Ausgang die Folgen nehmen sollen. Die fünf unterschiedlichen Varianten basieren auf den Programmen von CDU, SPD, FDP, Grünen und der CSU. Berücksichtigt werden Themen wie gesetzlichem Mindestlohn, Legalisierung von Cannabis, Einführung von Studiengebühren oder Online-Durchsuchung.

Die Aktion war am 4. September gestartet, bisher haben laut Agentur insgesamt rund 800.000 Zuschauer die Soap gesehen. "Mit der vierten Folge wollen wir die Millionengrenze knacken", so Nordpol-Chef Mathias Müller-Using. "Im Gegensatz zu den vielen Aufrufkampagnen beantwortet die Wahlsoap die wichtigste Frage der Jungwähler: Was haben Wahlen mit meinem Leben zu tun?", beschreibt er das erste große Projekt von Interpol.

Außer im eigenen Online-Kanal ist die Serie auf den Seiten der Kooperationspartner Bild.de, Spiegel Online sowie in den Portalen der VZ-Gruppe und auf dem Jugend- und Musiksender Viva zu sehen. Inhaltlich hat Interpol mit der Bundeszentrale für politische Bildung zusammengearbeitet, bei der Umsetzung unterstützten Studio Hamburg und die UFA Film & TV Produktion die Agentur. jf
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