Neue Sentimental Film wächst nach Plan

Dienstag, 20. August 2002

Die Werbefilmproduktion Neue Sentimental Film (NSF) verzeichnet für das 1. Halbjahr 2002 einen Umsatz von 16,3 Millionen Euro im Vergleich zu 15,6 Millionen im Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen entsprechen einer zeitweiligen Gewinnrealisierung nach US-GAAP. Nach Handelsrecht liegen die Umsätze bei 19,3 Millionen Euro und damit über dem Plan der Gesellschaft.

Dagegen weist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach US-GAAP einen Verlust von 3,6 Millionen Euro auf. Nach Handelsrecht wird jedoch ein EBIT von -2,8 Millionen Euro ausgewiesen, was wiederum über der Planung liegt. Weiterhin gibt das Unternehmen bekannt, dass aufgrund der schwachen Marktlage eingeführten Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen sind. Demnach liegt die weltweite Zahl der Mitarbeiter jetzt unter 90 im Vergleich zu 127 im Vorjahr.

Außerdem hat die Gesellschaft beschlossen, keine weiteren finanziellen Mittel mehr für ausländische Tochtergesellschaften zur Verfügung zu stellen, die ab dem zweiten Halbjahr 2002 nicht profitabel sind. Davon betroffen ist bereits die in Kopenhagen ansässige Produktion B&W, an der NSF eine Beteiligung von 25 Prozent hatte. B&W musste vergangene Woche aufgrund beträchtlicher finanzieller Probleme Konkurs anmelden.
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