Network-Chef Robertson schließt Umbau von BBDO Germany nicht aus

Freitag, 08. Mai 2009
BBDO-Chef Andrew Robertson
BBDO-Chef Andrew Robertson

Lange Zeit galt die Struktur als unantastbar. Doch in die Frage, ob Deutschlands größte Agenturgruppe BBDO früher oder später umgebaut werden muss, scheint Bewegung zu kommen. Im Interview mit HORIZONT erteilt Network-Chef Andrew Robertson entsprechenden Überlegungen keine generelle Absage - allerdings erst für die Zeit nach Deutschland-Chef Anton Hildmann. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir BBDO Germany umbauen, wenn eine neue Management-Konstellation das erforderlich machen sollte", so der CEO von BBDO Worldwide. Gleichzeitig unterstreicht er, dass Hildmann noch länger an Bord bleiben soll. "Als er zurückkam, habe ich ihn auf ein absolutes Minimum von zwei Jahren verpflichtet. Das wäre bis Februar 2010. Aber ich bin froh, sagen zu können, dass er noch mindestens ein weiteres Jahr dranhängen wird", so Robertson.

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Das vollständige Interview mit Andrew Robertson lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 19/2009.

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Sein Urteil über die Entwicklung von BBDO fällt gemischt aus. Auf der einen Seite zeigt er sich zufrieden mit der Qualität der Arbeit. 2008 sei aus kreativer Sicht das beste Jahr der Agentur gewesen. Weniger glücklich ist Robertson dagegen mit der Präsenz von BBDO Germany in großen Pitches. "Geärgert hat mich, dass wir bei Vodafone nicht dabei waren", sagt der 48-Jährige.Die Pipeline für 2009 sei aber gut gefüllt.

Dem Vernehmen nach pitcht BBDO derzeit um den Etat der Deutschen Bank. mam 
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