Nachfrage nach Kommunikationsprofis sinkt weiter

Freitag, 08. Mai 2009

Bewerber müssen derzeit deutlich länger als noch vor einem halben Jahr auf eine Entscheidung der Arbeitgeber warten. Denn die Nachfrage nach Kommunikationsfachleuten ist im 1. Quartal 2009 weiter zurückgegangen. Das ist das Ergebnis des Designerdock Trendbarometers, für das die Personalberatung mit Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Daten zur Jobnachfrage in ihrem Netzwerk ausgewertet hat. Dabei fallen die zahlen innerhalb des Designerdock-Netzwerks unterschiedlich aus: „Unser Büro in berlin verzeichnet im 1. Quartal eine Tendenz zu Personalanfragen für Festanstellungen“, sagt Designerdock-Gründer Alexander Dewhirst. Alle Regionen verzeichnen allerdings eine erhöhte Zahl an Kandidaten auf Jobsuche. Dabei spürt Petra Graef, Geschäftsführerin des Münchner Büros „eine gewisse Unruhe, aber keine Panik“ bei den Bewerbern.

Die Situation der Bewerber wird durch das Verhalten der Arbeitgeber schwieriger: „Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation werden Kandidaten oft mehrfach befragt und Einstellungen intensiver geprüft“, sagt Birgit Bischoff, Geschäftsführerin des Düsseldorfer Büros. Verschiedene große Netzwerkagenturen haben zudem ihre Einstellungsstopps verlängert.

Uneinheitlich zeigt sich aus Sicht der Personalberatung die Lage bei den Freelancern: Während einige noch gut gebucht sind, hat der Bedarf an freier Unterstützung durchweg abgenommen.

Die Unternehmen können sich ihre Wunschkandidaten also derzeit aussuchen. Laut Designerdock wird die Möglichkeit, Teams strategisch gut zu verstärken, teilweise genutzt. Nach Ansicht von Anka Suckow, Geschäftsführerin bei Designerdock in Wien, eine Notwendigkeit, „damit die Agenturen nicht ihre Schlagkraft verlieren.“ ems
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