Musik von der Flasche: Agentur Shine kreiert abspielbares Beck's-Leergut

Freitag, 14. Juni 2013
So sieht das Abspielgerät für die "Edison Bottle" aus (Bild: Shine)
So sieht das Abspielgerät für die "Edison Bottle" aus (Bild: Shine)

Für viele ist der Mehrwegpfand auf Bierflaschen ein leidiges Thema - nicht so aber im weitgehend pfandfreien Neuseeland. Dort hat sich die Agentur Shine für den Brauereiriesen Beck's Innovatives einfallen lassen, um Bierflaschen auch nach ihrer eigentlichen Benutzung weiterzuverwenden: Inspiriert von alten Vinyl-Schallplatten und der fast 150 Jahre alten Zylinder-Technik des Erfinders Thomas Edison lassen Agentur und Kunde Musik im naheliegenden Sinne "aus der Konserve" erklingen. "Edison Bottle" nennt Beck's das Projekt, bei dem die Musik tatsächlich von der Bierflasche kommt. Möglich gemacht haben das die Effekttechniker von Gyro, die einen Song der neuseeländischen Band Ghost Wave in Rillen übersetzten und auf eine leere Flasche schrieben. Eingespannt in das entsprechende Abspielgerät erklingen die Töne der Single "Here she comes". Premiere feierte die "Edison Bottle" im Mai auf der Designmesse Semi Permanent in Auckland - ein Video von der Präsentation findet sich auf der Facebook-Seite von Beck's Neuseeland.

Natürlich ist die Idee nicht wirklich alltagstauglich, aber eine nette Spielerei, um dem neuseeländischen Leergut ein zweites Leben zu ermöglichen - und gleichzeitig die inzwischen beinahe traditionelle Musik-Bier-Bande der Marke zu stärken. In Europa ließ Beck's in der Vergangenheit bekannte Musiker wie Seeed, MIA oder Bloc Party eigene Art-Labels gestalten, in Neuseeland wurde Ghost Wave die Ehre ebenfalls bereits zuteil. Auch in der Markenkommunikation der Inbev-Tochter spielt Musik stets eine wichtige Rolle. fam
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