Mittelständische Agenturen sind trotz Krise optimistisch

Mittwoch, 11. Februar 2009

Laut einer Umfrage, die das Verzeichnis deutscher Werbeagenturen (VdWA) zusammen mit der Unternehmensgruppe Counterpart durchgeführt hat, verhalten sich besonders mittelständische Agenturen in der Krise optimistisch. Von den ingesamt 5.400 befragten, hauptsächlich inhabergeführten Agenturen rechnen 61 Prozent für 2009 nicht mit einem Rückgang des Gross Income. Mehr als 25 Prozent gehen sogar von Umsatzzuwächsen aus, 59 Prozent glauben an ein mindestens gleich bleibendes Ebit für das laufende Geschäftsjahr. Besonders optimistisch sind Branchenvertreter, deren Unternehmen vor weniger als 20 Jahren gegründet wurde.  Ein Fünftel der Befragten geht davon aus, Personal abbauen zu müssen. Den Schwerpunkt der Geschäftsfelder im Krisenjahr macht laut Studie das Neugeschäft aus, nur 23 Prozent sehen in der Festigung bestehender Kundenbindungen die größte Herausforderung.  Schwierigstes Segment ist den Befragten zufolge die Automobilindustrie. Hier geben 43 Prozent an, auch auf Agenturseite von den Kürzungen der Kommunikationsbudgets betroffen zu sein. Gleiches gilt zu 22 Prozent für den Bereich Finanzdienstleister und zu 12 Prozent für Investitionsgüter. Vor allem für Privat- und Geschäftsbanken ist es in den Augen der Kommunikationsexperten jedoch wichtig, die Kommunikationsexperten gerade jetzt zu verstärken, um das Vertrauen nicht langfristig zu verspielen.

Als Gewinner der Krise nennen jeweils rund ein Drittel der Befragten die Bereiche Handel und Dienstleistungen. Weitere Ergebnisse der Studie lesen Sie unter www.vdwa.de. jf
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