Missratener "Ecce Homo": Bartle Bogle Hegarty lobt den Cecilia Prize aus

Donnerstag, 30. August 2012
Der Fresko-Skandal inspiriert Kreative auf der ganzen Welt
Der Fresko-Skandal inspiriert Kreative auf der ganzen Welt

Die 80-Jährige Rentnerin Cecilia Giménez meinte es nur gut. Doch was bei ihrem Versuch, das Jesus-Bild "Ecce Homo“ zu restaurieren, herauskam, war desaströs. Der Spott in der Web-Gemeinde ließ nicht lange auf sich warten. Die Londoner Agentur Bartle Bogle Hegarty macht sich ebenfalls einen Spaß aus der Misere und ruft im Internet den "Cecilia Prize" aus. Die Idee dazu hatten die beiden BBH-Kreativen Viv Yapp und AK Parker. Auf der Seite ceciliaprize.com können Nutzer ihre eigenen Gemälde hochladen. Alle bislang abgegebenen Werke können in einer Galerie auf dem Bilder-Portal Pinterest bewundert werden. Die besten Einreichungen gewinnen ein Poster ihrer Arbeit. Eine kleine Auswahl der Fotos zeigt HORIZONT.NET in der nebenstehenden Galerie.

Nutzer haben die Möglichkeit, das eigene Kunstwerk mit seinen Freunden auf Facebook zu teilen oder via Twitter mit dem Hashtag #ceciliaprize zu verbreiten.

Der verunstaltete "Ecce Homo" ist mittlerweile zur Touristenattraktion geworden. Seit vergangener Woche pilgern zahlreiche Menschen in das spanische Städtchen Borja, um das von Giménez übermalte Jesus-Fresko zu bewundern.

Im Internet kursiert unterdessen das folgende Bild, an dem Kreative ebenfalls ihren Spaß haben dürften. jm

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