Mediaetat des Bundespresseamts geht doch an Carat

Mittwoch, 29. November 2006

Die Wiesbadener Mediaagentur Carat wird künftig doch den Mediaetat des Presse- und Informationsamtes der Berliner Bundesregierung (BPA) betreuen. Gegen diese Entscheidung, die bereits im Oktober gefallen war, hatte der ehemalige Etathalter Mediafabrik Rechtsmittel beim Bundeskartellamt eingelegt. Grund war die mangelnde Zuverlässigkeit von Carat wegen der laufenden Ermittlungen gegen den ehemaligen CEO von Aegis Media Aleksander Ruzicka (Horizont 43/2006). Wie seitens der Berliner Mediafabrik bestätigt wird, wurde dieser Antrag beim Bundeskartellamt nicht weiter zugelassen, so dass "wir nun Carat das Feld überlassen". An dem Pitch um das BPA-Mediabudget waren neben Carat und der Mediafabrik sechs weitere Mediaagenturen beteiligt. Das Schaltvolumen des Bundespresseamtes liegt bei sechs bis sieben Millionen Euro brutto. ejej



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