Mediaetat: Porsche fährt auf PHD ab

Montag, 31. Mai 2010
Das Mediabudget beläuft sich auf vergleichsweise bescheidene 65 Millionen Euro
Das Mediabudget beläuft sich auf vergleichsweise bescheidene 65 Millionen Euro

Der Stuttgarter Autohersteller Porsche wird in Zukunft sein internationales Budget für die Mediaplanung und den Einkauf der Werbeplätze bei dem Medianetzwerk PHD bündeln. Diese Entscheidung fiel nach einem Pitch, bei dem sowohl die Publicis-Töchter Optimedia und Starcom als auch Mediacom aus der Group M und das Medianetzwerk MPG von Havas leer ausgingen. Im Vergleich zu anderen Automobilkonzernen investiert Porsche traditionsgemäß weniger Geld in Werbung, so dass es sich bei dem Mediabudget um vergleichsweise bescheidene 65 Millionen Euro handelt, die nun bei PHD zu Buche schlagen. Im Mittelpunkt stehen die Märkte Nordamerika, Großbritannien, China, Italien und Deutschland. Hierzulande arbeitete Porsche schon vor dem Pitch mit PHD zusmamen. Das Network gehört wie Renault-Nissan-Betreuer OMD zur Omnicom Media Group Germany (OMGG).

Bis voriges Jahr wurde Porsche vom Stuttgarter PHD-Büro betreut, das OMGG-Chef Manfred Kluge aber schließen musste, da es nicht rentabel war. Nun wird die Frankfurter Zentrale von PHD unter der Führung von CEO Dirk Fromm die Zusammenarbeit mit Porsche fortsetzen. ejej
Meist gelesen
stats