Mediaboard: Noch keine Einigung auf Umsatz-Standards für Mediaagenturen

Dienstag, 21. April 1998

Das Mediaboard hat sich bisher noch nicht darauf einigen können, Standards für eine Umsatzerhebung festzulegen. Gestern war dem Gremium ein entsprechender Vorschlag unterbreitet worden, der von den Media-Mittlern des Verbandes positiv aufgenommen worden ist. Jetzt müsse die Empfehlung erst einmal in den jeweiligen Geschäftsleitungen der GWA-Mediaagenturen diskutiert werden, heißt es im GWA. Am 3. Juni werde dann abschließend darüber abgestimmt, ob es künftig eine gemeinsame Währung gebensoll, die eine Veröffentlichungen der Mediaagentur-Umsätze möglich macht. Dieses nächste Meeting wird dann schließlich zeigen, wie ernst es die GWA-Media-Mittler damit meinen, mehr Transparenz in ihre Umsatzerhebungen zu bringen. Skeptiker gehen davon aus, daß mancher Mediaagentur wenig daran gelegen ist, eine gemeinsame Währung zu finden. Den betriebswirtschaftlichen Tricks, möglichst viel Volumen auszuweisen, wird damit der Garaus gemacht. Optimisten hoffen, daß eine positive Entscheidung des Mediaboards Vorbildcharakter für Nicht-GWA-Media-Mittler haben könnte.
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