McCann verliert Nescafé-Etat an Publicis

Donnerstag, 29. September 2011
Wechsel von McCann zu Publicis
Wechsel von McCann zu Publicis

Bei McCann-Erickson reißt die Serie von Rückschlägen nicht ab. Nach dem Verlust des Opel-Etats Ende 2010 und der Überprüfung durch die Großkunden Lufthansa und Anheuser-Busch Inbev hat jetzt Nestlé den Etat für Nescafé bei der IPG-Tochter abgezogen. Der Schritt folgt einer internationalen Bündelung des Nescafé-Mandats bei Publicis. In Deutschland profitiert das Frankfurter Büro des französischen Networks. Die Niederlassung ist bereits für Nescafé Dolce Gusto sowie für die weiteren Nestlé-Marken Maggi, Aleta und Beba tätig. Die jetzige Entscheidung ist nicht zuletzt deshalb bemerkenswert, weil Nestlé als überaus treuer Auftraggeber gilt. Dass der Konsumgüterriese einen langjährigen Agenturpartner austauscht, kommt selten vor. Eine offizielle Bestätigung für den Etatwechsel war bislang nicht zu bekommen. Die Vergabe kann aber als sicher gelten.

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Mehr zur aktuellen Situation von Publicis in Frankfurt lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 39/2011 vom 29. September.

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Publicis Frankfurt hat unteredessen einige Führungspositionen neu besetzt. So tritt die langjährige Mitarbeiterin Susanne Goertz die Nachfolge von Ralf Löffler als Head of Strategy an. Neu an Bord sind dagegen Standort-CFO Beatrice Seibel - sie kommt von Y&R - und Personalchefin Ute Nauheimer. Sie war zuletzt freiberuflich für Ogilvy tätig. Davor arbeitete sie unter anderem bei Saatchi & Saatchi. An der Spitze der Frankfurter Niederlassung von Publicis stehen Managing Director Andreas Cort und Kreativchef Volker Schradermam
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