McCann-Erickson kreiert Launchoffensive für Beck's Lime

Montag, 16. Mai 2011
Plakatmotiv für die limitierte Biermix-Sorte Black Currant
Plakatmotiv für die limitierte Biermix-Sorte Black Currant


Inbev Deutschland schlägt ein weiteres Kapitel seiner zu Jahresbeginn angekündigten Kommunikationsoffensive auf, um Marktanteile für die Biermarke Beck's zurückzugewinnen. Heute startet die Kampagne für das neue Beck's Lime. Da die Brauerei das Getränk sehr nahe am Pils - und nicht als Biermixgetränk - positioniert, erinnert auch die Kreation stark den Auftritt des klassischen Beck's Bieres. Für die Kreation zeichnen McCann-Erickson und Future Brand in Hamburg verantwortlich. Beck's Lime, das mit 4,9 Prozent den gleichen Alkoholgehalt wie ein normales Pils hat, ist angereichert mit einem Schuss Limette. Das wird anhand einer halben Zitrusfrucht visualisiert, die in Zeitlupe durch eine Flasche Beck's fliegt. Das Unternehmen habe sich bewusst für eine sehr reduzierte und eindeutige Darstellung entschieden. Es gehe im ersten Schritt darum, das neuartige Produkt zu erklären. Acht in Frankfurt produzierte den 12-Sekünder mittels 3D-Animation.

Mit dem Auftritt nimmt Inbev insbesondere Männer ins Visier, die die Markenwerte Freiheit, Internationalität und Urbanität verkörpern. Bis Ende Juli will das Unternehmen über 385 Millionen Kontakte generieren. Weitere Spots für die Line-Extension sollen im Jahresverlauf folgen. Diese werden Out-of-Home-Maßnahmen, Digital und PR flankiert.

Laut dem Getränkemagazin "Inside" hat Beck's 2010 im insgesamt rückläufigen Markt schlechter abgeschnitten als die Konkurrenz. Die Biermarke musste ein Minus von rund 10 Prozent beim Ausstoß hinnehmen. Künftig soll Beck’s in Form von zwei Säulen (Bier und Biermix) aufgestellt sein. Zur ersten Sparte gehört neben Beck's Pils und Beck's Gold auch die neue Sorte Beck's Lime.

Mit Black Currant erweitert die Brauerei in diesem Jahr auch die Biermix-Sparte, die bislang aus den Sorten Green Lemon, Beck's Ice sowie Chilled Orange + Level 7 besteht. Black Currant ist seit 1. Mai auf dem Markt und wird es allerdings auch nur einen Sommer lang geben. McCann Erickson, Hamburg, hat hierfür Plakate kreiert. Von der Münchner Agentur Coma stammt die flankierende Online-Kampagne, die Banner sowie ein Viralspot.jm
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