McCann-Erickson in britischem Agenturranking auf Platz 1

Dienstag, 24. April 2001

Der britische Agenturverband Institute of Practitioners in Advertising (IPA) veröffentlicht erstmals eine Agentur-Rangliste auf Basis des Gross Income. Bereits vor zwei Jahren hatte die IPA gefordert, neben der Agentur-Rangliste nach Billings auch eine auf der Basis der Brutto-Einnahmen einzuführen. Verbands-Präsident Rupert Howell ist es nun gelungen, die größten britischen Werbeagenturen zur Bekanntgabe ihrer Einnahmen zu veranlassen.

Nach dieser Top-20-Liste fällt Abbott Mead Vickers BBDO, seit langem an der Spitze der größten britischen Agenturen auf Basis von Billings, in der neuen Rangliste auf den 5. Platz zurück. Im Ranking nach Einnahmen steht mit 74 Millionen Pfund McCann-Erickson auf Platz 1, während die Agentur in der Billings-Liste nur auf Platz 9 liegt.

Den Vorstoß zu der Reform hatte das IPA unternommen, um die Leistung der Agenturen transparenter zu machen und sie vor allem besser messen zu können. Denn immer mehr setzt sich die Ansicht durch, dass Billings allein den Kunden nicht mehr die Informationen geben, die sie brauchen.

Da die Bedeutung des Provisionssystems abnimmt, werden Billings zunehmend irrelevant, dafür die Gebühreneinnahmen der Agenturen aus ihrem gesamten Tätigkeitsfeld immer wichtiger. Bis jetzt waren aber nur einige wenige der großen Agenturen bereit, ihre Einnahmen aufzudecken.
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