Magere Pencil-Ausbeute beim D&AD

Freitag, 16. Mai 2008
In London gab es für die deutschen Teilnehmer nur eine geringe Ausbeute
In London gab es für die deutschen Teilnehmer nur eine geringe Ausbeute

Nach dem gelungenen internationalen Festivalauftakt bei der One Show und dem ADC New York, verlief der britische D&AD-Wettbewerb für die deutschen Teilnehmer eher ernüchternd: In diesem Jahr reichte es nur für zwei der begehrten Yellow Pencils, was je einer Goldmedaille entspricht. Die Preisträger sind Springer & Jacoby, Hamburg, und das Frankfurter Atelier Markgraph. S&J wurde in der Kategorie Digital/Direct für die Arbeit "Unterwatercase" im Auftrag von Olympus prämiert. Atelier Markgraph sicherte sich die Trophäe für die Eventinszenierung "Sound of the Squares" im Auftrag des Mannheimer Stadtmarketings.

Der Löwenanteil der Pencils ging traditionell nach Großbritannien. Die Engländer holten zwei Black Pencils, was je einem Best-of-Show-Award entspricht, sowie 26 Yellow Pencils. Insgesamt vergab die Jury in diesem Jahr rekordverdächtige sechs Black Pencils, davon allein zwei an Apple, USA, für das Design der Produkte I-Phone und I-Mac. Außerdem wurden 64 Yellow Pencils verliehen. Im vergangenen Jahr waren es zwei Black und 59 Yellow Pencils, davon gingen ein Black und sechs Yellow Pencils. Ein vollständige Liste aller Preisträger ist im Internet unter www.dandad.co.uk abrufbar. bu 
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