Lukas Lindemann Rosinski betreut die Hypo-Vereinsbank

Donnerstag, 20. März 2008
Freuen sich über Etatgewinn: Bernhard Lukas, Arno Lindemann und Bent Rosinski (v.l.)
Freuen sich über Etatgewinn: Bernhard Lukas, Arno Lindemann und Bent Rosinski (v.l.)

Die Hamburger Neugründung Lukas Lindemann Rosinski (LLR) startet mit einem Renommier-Etat. Das Team um die drei ehemaligen Jung-von-Matt Geschäftsführer entwickelt die Kampagne für die deutsche Unicredit-Tochter Hypo-Vereinsbank (HVB). In dieser Rolle löst sie den bisherigen Betreuer Wieden + Kennedy in Amsterdam ab. Für den Etatgewinn dürfte die Verbindung von LLR zu Minderheitsgesellschafter Jung von Matt eine wichtige Rolle gespielt haben. Die Agentur arbeitet mit ihrem Wiener Büro bereits für die HVB-Schwester Bank Austria und den Mutterkonzern Unicredit. Aufgrund eines Wettbewerbskonflikts (Sparkasse) kann Jung von Matt in Deutschland selbst nicht für eine andere Großbank tätig werden.

Als Zweitmarke ihres Ex-Arbeitsgebers will sich LLR aber nicht verstanden wissen. "Wir sind eine eigenständige Agentur mit mit einer JvM-Minderheitsbeteiligung und arbeiten inhaltlich völlig autark", erklärt Mitinhaber Bernhard Lukas im HORIZONT-Interview. Sein Partner Bent Rosinski räumt allerdings ein, dass es eine Kooperation gibt: "Der Austausch findet in beide Richtungen statt. Wir konnten Neugeschäftsanfragen bearbeiten, die JvM nicht machen durfte, und haben auch schon Anfragen an die Ex-Kollegen weitergeleitet, die wir aus Kapazitätsgründen nicht schaffen konnten."

Neben Hypo-Vereinsbank arbeitet LLR für die Kunden Ikea, Ferrero (Überraschungs-Ei, Kinder Pingui, Duplo) und Antistax, die das Team auch schon bei JvM/Fleet betreut hat. Außerdem sind die aktuell 16 Mitarbeiter dem Vernehmen nach für die Baumarktkette Praktiker tätig.

Laut Arno Lindemann, dritter Partner im Bunde, werden schon bald vier weitere Mitarbeiter engestellt: "Wir bekommen sehr viele Anfragen, zum Teil von namhaften Leuten, die bei uns anfangen wollen." Die Agentur sitzt übergangsweise in einem Büro in der Hamburger Osterstraße. Im Sommer soll das eigentliche Domizil bezogen werden: eine umgebaute Fabrikhalle im Stadtteil Ottensen.

Das komplette Interview mit den drei LLR-Gründern lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 12/2008 vom 20. März.

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