Lowe prüft Austritt aus dem GWA

Donnerstag, 29. Januar 2004

Die Auseinandersetzung zwischen Jung von Matt und BBDO um den Kunden Sixt wird den Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA noch lange beschäftigen - trotz offizieller Beilegung der Kontroverse. So fordern mehrere Mitgliedsagenturen, das Thema nicht unter den Teppich zu kehren. „Es kann nicht sein, dass der Verband kein klares Statement in der Sache abgibt“, erklärt Cayenne-Chef Wilfried Klanke. Noch einen Schritt weiter geht Lowe-CEO Klaus Flettner: „Der GWA hat in der ganzen Auseinandersetzung ein jämmerliches Erscheinungsbild abgegeben“.

Derzeit prüft er den Austritt aller Lowe-Agenturen aus dem Verband. Ähnliche Überlegungen stellt auch die Berliner Agentur Aimaq Rapp Stolle an. GWA-Vize Gerhard Mutter ist derweil um Entspannung bemüht. Er räumt ein, dass sich der Verband der Debatte um das Geschäftsgebaren und das Auftreten seiner Mitglieder stellen muss. Allerdings will er die Diskussion nicht am Streit zwischen Jung von Matt und BBDO aufhängen. mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 5/2004 vom heutigen Donnerstag.
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