Lilli Langenheim von DDB Tribal ist ADC Juniorin des Jahres

Freitag, 17. Mai 2013
Bereits zum 29. Mal suchte der ADC die besten Nachwuchsarbeiten (Bild: ADC)
Bereits zum 29. Mal suchte der ADC die besten Nachwuchsarbeiten (Bild: ADC)


Bei der großen ADC-Preisverleihung am heutigen Donnerstagabend konnte sich auch die Juniorin des Jahres, Lilli Langenheim von DDB Tribal, über viel Applaus freuen: Erstmals hat der Kreativclub auch die Preisträger seines Nachwuchswettbewerbs im Zuge der Ehrung der Senioren ausgezeichnet. Langenheim hat sich mit der Arbeit "Don't make up and drive" für Volkswagen durchgesetzt, die auch im Hauptwettbewerb mehrfach ausgezeichnet wurde und dort zwei goldene, zwei silberne und einen bronzenen Nagel gewonnen hat. Zum Student des Jahres wurde in diesem Jahr ein interdisziplinäres Team der Fachhochschule Mainz gekührt, das mehrere Semester an dem preiswürdigen Projekt "Resonate", einer interaktiven Licht- und Soundinstallation auf einem alten Frachtschiff gearbeitet hat.

Als Talent des Jahres hat die Jury unter Leitung von ADC-Mitglied Jochen Rädeker Michael Haas von der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg geehrt. Haas hat die Juroren mit dem Animationsfilm "The Sunshine Egg" beeindruckt, in dem er die Geschichte von einem Huhn erzählt, dass sich dank einem besonders großen Eis aus der dadurch blockierten Legebatterie befreien konnte .

Beim 29. Nachwuchswettbewerb haben die Juroren aus den rund 1300 Exponaten von Studenten kreativer Fachrichtungen sowie Junioren aus Agenturen und Unternehmen insgesamt 116 Arbeiten ausgesucht, die mit Nägeln beziehungsweise Auszeichnungen belohnt wurden. 8 mal haben sie Gold vergeben, 33 mal Silber und 34 mal Bronze sowie 41 Auszeichnungen.

Erfolgreichste Ausbildungsstätte ist die Miami Ad School Europe in Hamburg, deren Schüler sechsmal Silber und zweimal Bronze geholt haben. Bei den Praxisarbeiten haben einzig die Junioren von DDB Tribal mehr als einen Nagel geholt für ihren Arbeitgeber geholt und neben dem goldenen Nagel von Lilli Langenheim als Junioren des Jahres noch eine bronzene Trophäe eingesammelt.

Mit dem Niveau des Nachwuchswettbewerbs zeigte sich Rädeker mehr als zufrieden, "da die Arbeiten der Junioren oft mutiger und cooler waren, als die der Senioren". ems

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