Levi's vergibt globalen Werbeetat an Wieden & Kennedy / Mediabudget geht an OMD

Freitag, 28. Januar 2011
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Levi Strauss & Co. will die Zusammenarbeit mit seinen US-Agenturpartnern Wieden & Kennedy und OMD auf globaler Ebene ausweiten. Die Entscheidung folgt nach einem Pitch, der bereits im vorigen Jahr anberaumt wurde. Das berichtet das US-Branchenmagazin „Ad Age". Das Label hatte im Sommer 2010 die Zusammenarbeit mit seiner langjährigen Agentur Bartle Bogle Hegarty (BBH) beendet. Die Londoner Kreativschmiede war zuvor fast 30 Jahre lang für die Marke tätig und verantwortete eine Reihe legendärer und preisgekrönter Kampagnen. Internationalen Medienberichten zufolge hatte BBH allerdings zuletzt offenbar Probleme, ihre kreativen Ideen beim Kunden durchzusetzen. Stattdessen kam immer öfter Wieden & Kennedy zum Zuge. Die Agentur aus Portland wurde bereits Ende 2008 mit dem Werbeetat für den US-amerikanischen Markt betraut. Von ihr stammt auch die globale Kampagne „Go Forth". Neben der Niederlassung in Portland sollen künftig auch die Büros in Amsterdam, Shanghai, Tokio und Sao Paulo für Levi's tätig werden.

In einer ähnlich komfortablen Situation befindet sich ab sofort auch OMD. Die Mediaagentur der Omnicom-Holding ist ebenfalls seit Ende 2008 in den USA für das Unternehmen tätig. Sie war bislang eine von rund 20 Mediaagenturen, die weltweit für Levi's gearbeitet haben. In einem Pitch, bei dem es vor allem um die Konsolidierung des Mediaeinkaufs- und -planungsetats ging, konnte OMD sich gegen die WPP-Tochter Mediacom und die zur Publicis-Gruppe gehörende Starcom durchsetzen. Das Werbebudget des Fashionmarke soll bei rund 100 Millionen US-Dollar liegen. bu
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