Leo Burnett entlässt 16 Mitarbeiter

Mittwoch, 01. Juli 2009
Anthony Gibson ist Chef von Leo Burnett in Frankfurt
Anthony Gibson ist Chef von Leo Burnett in Frankfurt

Die Entlassungswellen in den Agenturen nehmen kein Ende. Nach mehreren Wettbewerbern hat jetzt auch der Frankfurter Kreativdienstleister Leo Burnett sein Team krisenbedingt verkleinert. Wie Sprecherin Katrin Kester mitteilte, müssen 16 Mitarbeiter gehen. Die Publicis-Tochter, die nach eigenen Angaben bisher etwa 300 Angestellte in Frankfurt hatte, bemüht sich derzeit nach Ausweichpositionen innerhalb des Netzwerks und bei befreundeten Agenturen. Von den Kündigungen seien alle Hierarchieebenen und Bereiche betroffen.

 Kurz zuvor hatten auch die Lokalrivalen JWT und Ogilvy Stellenstreichungen bekannt gegeben. Bei JWT erhielten 17 Mitarbeiter des neunzigköpfigen Teams eine betriebsbedingte Kündigung. Bei Ogilvy traf es zehn von schätzungsweise 600 bis 700 Mitarbeitern. 

Vor den WPP-Töchtern hatten bereits Publicis, Jung von Matt, Draft FCB und TBWA ihre Belegschaften reduziert. Publicis trennte sich von 40 Mitarbeitern. Ebenso viele Kündigungen gab es Agenturangaben zufolge bei Jung von Matt, bei Draft FCB etwa die Hälfte. TBWA in Hamburg strich laut Medienberichten 30 Jobs. brö
Meist gelesen
stats