Leo Burnett-Chef Rensmann verurteilt

Donnerstag, 21. Juni 2007
Zu Bewährungsstrafe verurteilt: Franz-Josef Rensmann
Zu Bewährungsstrafe verurteilt: Franz-Josef Rensmann

Das Landgericht Stuttgart hat Franz-Josef Rensmann wegen Beihilfe zu Untreue zu einer Bewährungsstrafe von 11 Monaten verurteilt. Bei dem Verfahren wurde untersucht, inwieweit Rensmann in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführer der Ogilvy-Tochter RMC Unregelmäßigkeiten bei Daimler-Chrysler gedeckt hat. Das Automobilunternehmen gehörte zu den Kunden von RMC. Rensmann hatte während des Verfahrens eine Teilschuld eingestanden und die Verantwortung für die von RMC ausgestellten Vorausrechnungen übernommen. Die Strafe wird gegen eine Geldauflage von 50.000 Euro zur Bewährung ausgesetzt. Über mögliche Konsequenzen für seine Funktion als CEO der deutschen Leo-Burnett-Gruppe will sich Rensmann erst nach Rücksprache mit dem Burnett-Management und seinen Mitarbeitern äußern. Rensmann zeigt sich zufrieden über die richterliche Feststellung, dass er von den Machenschaften nichts gewusst und auch keinerlei persönliche Vorteile daraus gezogen habe.

Im Hauptverfahren gegen einen Ex-Daimler-Chrysler-Manager ging es Scheingeschäfte und die damit verbundene Veruntreuung von Konzerngeldern in zweistelliger Millionenhöhe. si



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